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QIGONG AUS DAOISTISCHER UND BUDDHISTISCHER ÜBERLIEFERUNG
Übungen, Übungsreihen und Übungssysteme, in den Westen gebracht von Guo Bingsen, an der Dao Yuan Schule gelehrt von Edith Guba
~ seit 1996 ~

Qigong für Therapeuten

Personen, die in medizinischen Berufen tätig sind, haben täglich mit mehr oder weniger stark erkrankten Mitmenschen zu tun.

Die erhöhte Ansteckungsgefahr und psychische Belastung, die damit einhergehen kann, wird von der chinesischen Medizin – entsprechend ihrem energetischen Erklärungsmodell physio-psychischer Prozesse – interpretiert als Begleiterscheinung regelmäßigen Kontakts mit krankem und/oder verbrauchtem Qi.

In interaktiven Situationen, z.B. der therapeutischen Behandlungssituation, findet nun ein – den kommunizierenden Gefäßen vergleichbarer – Aus- und Angleichungsprozess der Energien der beteiligten Personen statt, ein Geben und Nehmen von Energie.

Auf lange Sicht kann dies schädigende Auswirkungen auf die Gesundheit des Therapeuten haben:

im Geben kann er sein eigenes „Erbteil“ an Energie, sein Yuan-Qi, verausgaben, im Nehmen kann die verbrauchte Energie seiner Klienten ihm selber zum Problem werden.

Die chinesische Medizin, welche in diesen energetischen Dimensionen denkt, kennt auf der gleichen Ebene auch Möglichkeiten, das potentiell Schädigende derartiger Einflüsse zu reduzieren: Übungen des Qigong, mit stärkender, ausleitender und energetisch aufbauender Wirkung.

Darüberhinaus kennt sie Methoden, das Abgeben von Energie gezielt zu entwickeln, um auf diese Weise andere zu unterstützen.

Die bekanntesten Persönlichkeiten der chinesischen Medizingeschichte wussten um diese Zusammenhänge, das Qigong war historisch immer Bestandteil ihrer therapeutischen Praxis: zur Kräftigung ihrer eigenen Gesundheit ebenso wie zum Wohle ihrer Patienten.